Vor der Wende zum Jahr 2018 wollen wir noch einmal kurz innehalten und zum Jahreswechsel eine kleine Standortbestimmung versuchen. Was war 2017? Was kommt 2018 auf uns zu?

Zunächst einmal gilt es festzuhalten: Auch im nun bald vergangenen Jahr lief die segensreiche Arbeit von unseren mehr als 30 Ehrenamtlichen in bewährter Weise weiter. Wir konnten auch in 2017 wieder zahlreiche sterbende und schwerstkranke Menschen in ihrer heimischen Umgebung, im Krankenhaus, auf der Palliativstation oder in Altenheimen auf ihren vielfältigen letzten Wegen begleiten; wir waren in vielen Fällen auch für die Angehörigen eine wertvolle Unterstützung.

In gewisser Weise hat das Jahr 2017 eine besondere Bedeutung für uns. Vor genau zehn Jahren wurde die Initiative ins Leben gerufen, die schließlich zur Gründung unseres Vereins führte. Indes hatten wir im nun ablaufenden Jahr wenig Zeit für eigentlich angebrachte Jubiläums-Gedanken.

Durch die überaus großzügige Spende des Rotary-Club-Mitglieds Dr. Walter Wasserbäch war schon im vorletzten Jahr die für uns alle überraschende Möglichkeit eines stationären Hospiz in den Bereich des Möglichen gerückt. Diese Vision versetzte uns alle in eine große Vorfreude, bedeutete aber auch einige ungeahnte Herausforderungen. Es musste eine Konzeption erarbeitet werden https://phonelookupbase.ca , die schließlich bei den entsprechenden amtlichen Stellen zur Genehmigung eingereicht wurde.

Für das zu errichtende Hospiz selbst wurden Pläne entworfen, die – in enger Absprache zwischen uns und den Architekten – zu einem genehmigungsfähigen Planwerk führten. Ende 2016 konnte schließlich der „erste Spatenstich“ für das zu errichtende Rotary-Hospiz feierlich vorgenommen werden.

Anfang März 2017 nahm eine Delegation der Hospiz-Initiative am „4. Südhessischen Symposium für Hospizarbeit und Palliativversorgung – 10. Hessischer Palliativtag“ teil.

An einem sonnigen Tag im Juni kam schließlich der große Moment: die ersten Lkw und Bagger rollten an, um das Gelände hinter dem Altenwohnheim des Kreises zu planieren und die Grube für die Fundamente auszuheben. Am 30. Juni konnte dann – in Anwesenheit des Spenders – der offizielle Baubeginn feierlich begangen werden.

Die Bauarbeiten gingen bei meistens schönem Sommerwetter zügig weiter. Dann, am 30. August, der große Moment: Richtfest für das Rotary-Hospiz! In einer würdevollen Feier wurde ein wichtiger Bauabschnitt des zukünftigen Gebäudes abgeschlossen. Seither ging es flott mit dem Innenausbau und dem Abschluss des Flachdachs weiter. Wir sind also weiterhin im Plan, so dass wir davon ausgehen können, im zweiten Quartal des vor uns liegenden Jahres mit dem Betrieb des Hauses beginnen zu können.

Zum Jahreswechsel bewegen uns viele Gedanken. Vor nicht allzu langer Zeit hätten wir ein eigenes stationäres Hospiz für den Odenwaldkreis in den Bereich der Träume verbannen müssen. Aber manchmal geschieht tatsächlich so etwas wie ein Wunder, und so schauen wir mit Spannung und Vorfreude auf das vor uns liegende Jahr. Wir nehmen die Herausforderung an.