Barbara Prystanowski dankte der Spenderin und zeigte sich beeindruckt von deren Ausführungen; sie sicherte eine zeitnahe Verwendung der Spende für die wichtige Hospiz-Arbeit in der Region zu.

Großzügige private Spende für die Arbeit mit sterbenden Menschen

Seit mehreren Jahren sind Ehrenamtliche und Fachkräfte im Rahmen der „HOPSIZ-Initiative Odenwald e.V.“ für sterbende und schwerstkranke Menschen in den zentralen Gemeinden des Odenwaldkreises tätig. Wie die Gründerin und Koordinatorin des Vereins – Barbara Prystanowski – immer wieder betont, geht es vor allem um liebevolle Zuwendung und auch tatkräftige Hilfe für die jeweiligen Betroffenen und deren familiäres Umfeld. Zentraler Leitgedanke ist dabei die Erhaltung der Würde des Menschen, auch und vor allem in dieser letzten Lebensphase.

In der bisherigen Arbeit des Vereins, die zunächst auch eine fundierte Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen umfasste, wurde bereits eine nennenswerte Zahl von Menschen begleitet. Vor diesem Hintergrund konnte Barbara Prystanowski dieser Tage eine beträchtliche private Spende entgegennehmen. Edith Mader-Viniol aus Mossautal hatte anlässlich eines runden Geburtstags auf Geschenke verzichtet und stattdessen um zweckgebundene Spenden für die Hospiz-Arbeit gebeten. Dabei kam eine stolze Summe von über 800 Euro zusammen, die am Donnerstag, 5.5. 2011 übergeben wurde. Bei einem persönlichen Gespräch anlässlich der Übergabe berichtete Frau Mader-Viniol der Hospiz-Koordinatorin Barbara Prystanowski von vielfältigen eigenen Erfahrungen im Umgang mit Sterbenden und der daraus erwachsenen persönlichen Erkenntnis, dass dieser Bereich eine größere Förderung erfahren müsse. Veränderte ethische Maßstäbe und zunehmende demographische Verwerfungen haben die Themen Sterben und Tod in der Agenda der Gesellschaft stark nach oben rücken lassen.