Im Anschluss an eine Aktion von Yogaschülern in Brensbach kam es kürzlich zu einer Spendenübergabe, über die sich insbesondere die Hospiz-Initiative Odenwald e.V. freuen konnte.

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rainer Müller hatten Schüler des Yogastudios „Yoga Vital“ im letzten Jahr ein Musical mit dem sprechenden Titel: „Tabaluga – es lebe die Freundschaft. Ein Yoga-Märchen für alle, die noch träumen können“ erarbeitet. Mit viel Engagement und unter Anleitung der „Yoga-Vital“-Leiterin Silvia Wolf kam es schließlich zu einer großartigen Aufführung in der restlos ausverkauften Kulturhalle in Brensbach. Die jugendlichen Künstler hatten im Vorfeld bereits entschieden, dass alle Eintrittsgelder und der gesamte Erlös aus Speisen und Getränken der Aufführung an drei gemeinnützige Organisationen gespendet werden sollten, und zwar zu jeweils einem Drittel an die Hospiz-Initiative Odenwald e.V., an den Gnadenhof in Erzbach sowie an die „Maffay-Stiftung für traumatisierte Kinder“.

Der genannten Odenwälder Hospiz-Einrichtung wurde die großzügige Spende in Höhe von 1.665,- Euro nun im Rahmen einer Zusammenkunft übergeben. Die Vorsitzende Dr. Erika Ober sowie die Koordinatorin der Hospiz-Initiative mit Sitz in Erbach, Barbara Prystanwoski, trafen sich mit Silvia Wolf in Brensbach-Wersau zu einem Gespräch, in dessen Verlauf die Spende überreicht wurde.

Barbara Prystanowski drückte ihre tief empfundene Dankbarkeit gegenüber den jugendlichen Spendern und ihrer Anleiterin aus; die beiden Vertreterinnen des Erbacher Vereins berichteten der Yoga-Vital-Inhaberin von der jahrelangen Arbeit der mehr als dreißig ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mit und für sterbende und schwerstkranke Menschen im Zentrum des Odenwaldkreises. Themen waren darüber hinaus die großen Herausforderungen, aber auch die freudigen Erwartungen des gemeinnützigen Vereins im Hinblick auf das Erbacher „Rotary-Hospiz“, dessen Baubeginn unmittelbar bevorsteht. In diesem Zusammenhang, so hob Dr. Ober dankbar hervor, sei eine großzügige Spende, wie die aktuelle der jugendlichen „Yogis“ doppelt erfreulich.

[photo-credit: Silvia Wolf}