Lokales
04. 11. 2016

PALLIATIVMEDIZIN Michelstadt will seinen Beitrag zum Betrieb der Erbacher Einrichtung leisten

Unterstützung für Hospizinitiative

MI­CHEL­STADT (est). „Wir ha­ben auf Ma­gis­trat­se­be­ne ent­schie­den, sechs Ho­spiz­bet­ten im Oden­wald­kreis zu un­ter­stüt­zen“, er­klär­te Bürg­er­meis­ter Ste­phan Kel­bert in der jüngs­ten Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Das war für die Trä­ger zur Ab­si­che­rung des Pro­jekts not­wen­dig, er­läu­ter­te er wei­ter und sag­te: „Es ist ei­ne ganz wich­ti­ge Er­gän­zung des ge­sell­schaft­li­chen Le­bens.“

Da­mit ver­pflich­tet sich die Stadt Mi­chel­stadt im Jahr 2017 je Ein­woh­ner ei­nen Eu­ro, und in den drei Folg­ejah­ren je­weils 50 Cent pro Ein­woh­ner zu zah­len. Ob die­se Be­trä­ge dann wirk­lich ein­ge­for­dert wür­den, ste­he noch nicht fest, be­ton­te der Bürg­er­meis­ter.

Wie be­reits mehr­fach be­rich­tet, ist die kom­mu­na­le Bei­hil­fe zur Si­chers­tel­lung des Be­triebs ei­ner sta­tio­nä­ren Ho­spi­zein­rich­tung in Er­bach vor­ge­se­hen. Der Bau und die Aus­stat­tung des Hau­ses wer­den von ei­nem pri­va­ten Spon­sor fi­nan­ziert. Die Bürg­er­meis­ter der Oden­wald­kreis­kom­mu­nen hat­ten sich auf ei­ne fi­nanz­iel­le Un­ter­stüt­zung vor­be­halt­lich der Zu­stim­mung der Par­la­men­te ge­ei­nigt. Al­lein Bad Kö­nig steht vor ei­ner Ab­leh­nung, die Ma­gis­trat und Aus­schüs­se mit haus­hal­te­ri­schen Zwän­gen be­grün­den.